Mikroplastik Erdöl Hormone

Das könnte auch in deiner (konventionellen) Kosmetik stecken

Weniger Falten einfach über Nacht? Verkleinerte Poren und gesundes Haar mit Leichtigkeit?
Das Versprechen viele (Kosmetik) Produkte. Doch was in den Tiegeln und Tuben wirklich drinnen steckt und was diese Stoffe in deinem Körper bewirken, erzählen wir dir hier:

Erdöl, Hormone, Mikroplastik in Kosmetik?

Die Auswahl an Produkten für die Haut und Körperpflege füllen mittlerweile ganze Regalwände.

Genauso zahlreich sind auch die verschiedenen Inhaltsstoffe, die sich in Kosmetik verstecken können. Stoffe tierischen Ursprungs (Schlachtabfälle), Palmöl, Erdöl Derivate, synthetisch hergestellte Stoffe, Mikroplastik und noch vieles mehr, sind hier erlaubt.

Innerhalb der EU ist es Pflicht, alle Inhaltsstoffe des Produktes zu deklarieren. Sie sind unter „INCI“ oder „Ingredients“ zu finden und listen die Inhaltsstoffe nach der verwendeten Menge im Produkt an.

Am Ende dieser Ingredients Auflistung finden sich außerdem noch die Allergene der Düfte/ätherischen Öle im Produkt. Es gibt 26 Allergene die in Kosmetika aufgeführt werden müssen – soweit sie vorhanden sind. (Die häufigsten sind: Amyl Cinnamal, Amylcinnamyl Alcohol, Benzyl Alcohol, Benzyl Benzoate, Benzyl Cinnamate, Benzyl Salicylate, Butylphenyl Methylpropiona, Cinnamyl Alcohol, Citral, Isoeugenol, Citronellol, Coumarin, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Linalool, Limonene, …)

Was steckt drinnen in meinen Produkten?

Folgende Inhaltsstoffe sind umstritten und finden sich doch noch immer in kosmetischen Produkten:
  • Mineralöl, Paraffin und Glycerin

Mögliche Ingredients Bezeichnungen:
Mineral Oil,
Petrolatum,
Paraffinum Liquidum,
Paraffinum Subliquidum,
Cera Microcristallina,
Microcrystalline Wax,
Ozokerit,
Ceresin,
Vaseline, …

Glycerin gibt es auch noch als pflanzliche Variante – wir verwenden nur pflanzliches bio Glycerin in unseren Produkten!

Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis, Paraffine und synthetisches oder tierisches Glycerin, kommen in herkömmlicher Kosmetik häufig als Basis für Cremen, Lotionen, Ölen und Haarpflegeprodukten vor.

Das liegt daran das die Herstellung sehr günstig ist, die Stoffe kaum verderben können und sie ein geringes Allergenen Potential mitbringen (sagt man!).

Diese Stoffe legen sich auf die Haut, können die Poren verstopfen und bringen keinerlei pflegende Eigenschaften für deine Haut mit.

Darunter bleibt die Haut meist unterversorgt. Unter der Schicht aus Paraffinen können sich Bakterien und Keime entwickeln. Neben der schlechten Wirkung auf Haut und Haare sind Paraffine auch schlecht für die Umwelt. Da sie nicht abgebaut werden können, lagern sie sich in der Umwelt ab und schädigen unsere Gewässer.

  • Aluminium Salze

Mögliche Ingredients Bezeichnungen:
Alumina,
Aluminum Acetate,
Aluminum Benzoate,
Aluminum Bromohydrate,
Aluminium Chloride,
Aluminium Stearate,
Aluminum Silicate,
Aluminum Chlorohydrate,
Aluminium Powder,
Cl77000, …

Das Haupteinsatzgebiet von Aluminiumsalzen in Kosmetik, sind Deodorants und Antitranspirantien. Allerdings werden Aluminiumsalze auch in anderen Produkten eingesetzt.

Sie verschließen die Poren und verhindern damit, daß der Schweiß austreten kann. Auch in Zahnpasta und Lippenstiften kommt dieser Stoff gerne zum Einsatz.

Problematisch sind Aluminiumsalze, weil sie über die Haut aufgenommen werden und in Verdacht stehen Alzheimer und Brustkrebs zu begünstigen. Mehr erfahren!

  • Mikroplastik – Polyethylene

Mögliche Ingredients Bezeichnungen:
Acrylate Copolymer (AC),
Acrylate Crosspolymer (ACS),
Dimethiconol Methicone,
Polyamide (PA, Nylon),
Polyacrylate (PA),
Polymethylmetacrylate (PMMA),
Polyquaternium (PQ),
Polyethylene (PE),
Polyethyleneglycol (PEG),
Polyethyleneterephtalate (PET),
Polypropylene (PP),
Polypropyleneglycol (PPG),
Polystyrene (PS),
Polyurethane (PUR),
Siloxane, …

Ursache Nummer eins für die Verschmutzung unserer Weltmeere und unserer Natur.

Polyethylene sind eine große Gefahr für Mensch und Tier. In fester und flüssiger Form werden sie als Schleifmittel oder als günstiges Füllmittel in Kosmetika  eingesetzt.

Darüber gelangt das Mikroplastik ins Abwasser und in die Kläranlagen, die die Plastikpartikel jedoch nicht gänzlich aus dem Wasser filtern können.
So gelangt das Mikroplastik schließlich in die Umwelt und findet sich in Vögeln, Fischen, Krebsen oder Muscheln wieder.
Und natürlich auch in uns!

Keine hautpflegenden Eigenschaften!
Lies dir dazu auch die Greenpeace Studie durch.

Inhaltsstoffe richtig lesen
  • Parfum – Duftstoffe

Ingredients Bezeichnung:
Parfum – sollte am Ende der Liste aufscheinen

Unterscheidung zwischen: synthetischen Duftstoffen und natürlichen (ätherische Öle).

Steht der Duftstoff nicht erst gegen Ende der Aufzählung, kann es sich auch um einen Konservierungsstoff (der zufällig auch duftet) handeln!

Je besser eine Creme, ein Duschgel oder eine Seife riecht, desto lieber wird sie auch gekauft. Dass es sich bei den Duftstoffen um Allergene handeln kann, ist allerdings kaum jemandem bewusst.
Alle Duftstoffe (egal ob natürlich oder synthetisch) können Allergien auslösen

Sie gelangen durch die Haut in unseren Körper und können sich dort anreichern. Außerdem belasten sie die Umwelt, da sie nur sehr schwer abbaubar sind.

  • Nano Partikel

Zusätzliche Kennzeichnung von Nanomaterialien:
“(nano)”
also zB: Silicia (Nano)

Sie finden sich fast immer in Sonnenschutz Produkten, unter Titanoxid oder Zinkoxid.

Nanopartikel werden unter anderem auch in kosmetischen Produkten wie Zahnpasta, Lippenstift oder Sonnencreme eingesetzt.

Nanopartikel sind winzige Teilchen eines Stoffes, die über tausend Mal dünner sind als der Durchmesser eines Menschenhaares – dadurch können sie besonders tief in unseren Organismus eindringen.

Nanopartikel in der Kosmetik sind weiterhin umstritten, da ihre Wirkung auf den Menschen und die Umwelt bislang noch nicht ausreichend erforscht worden ist.

  • Formaldehyd

Mögliche Ingredients Bezeichnungen:
Triclosan,
Sodium Hydroxymethylglycinate,
Hexamidine Diisethionate,
2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, Formaldehyde Resin, Formylhydrat,
Quaternium-15,
Diazolidinyl Urea,
DMDM Hydantoin,
Imidazolidinyl Urea,
Bronopol,
Methenamine, Methanal,
2,4-Imiazolidinedione, 
5-Bromo-5-nitro-1,3-dioxane,

Formaldehyd wird in konventioneller Kosmetik noch immer als Konservierungsstoff eingesetzt. Außerdem wird er gerne im Bestattungswesen eingesetzt.

Formaldehyde besitzen ein hohes hautreizendes Potenzial und können die Haut Flora schädigen. Auf der Verpackung muss dieser Stoff gekennzeichnet werden sobald er eine Konzentration von 0,05% überschreitet.

Keine hautpflegenden Vorteile.

Es kann Haut, Atemwege und Augen reizen, ruft häufig Allergien, Gedächtnis- und Schlafstörungen hervor. Außerdem steht seit langem fest, dass es die Entstehung von Tumoren begünstigt.

  • Silikon Öle

Mögliche Ingredients Bezeichnungen:
Cyclomethicone,
Dimethicone,
Trimethicone,
Methicone,
Amodimethicone,
Polysiloxane, …

Leider gibt es unzählige weitere Abwandlungen.
Mit den Endungungen “-cone” und “-xane” kannst du die Stoffe basierend auf Silikonöl identifizieren.

Silikone kommen in zahlreichen  Kosmetikprodukten vor. Sie dafür sorgen, dass sich die Cremen leichter auftragen und verteilen lassen. Außerdem sorgen sie für ein sofortiges weiches Gefühl auf Haut und Haaren und täuschen damit den Pflegeeffekt nur vor.

Silikone sind flüssige Kunststoffe aus dem Chemielabor und legen sich wie eine luftdichte Schicht über deine Haut und Haare.
Dadurch können keine Nährstoffe mehr aufgenommen werden und Haut und Haare trocknen innerlich langsam aus.

Silikone setzt man außerdem noch in anderen Sparten wie zur Fugenabdichtung, für Möbelpolituren aber auch in der Medizin ein.

Natürlich gibt es noch viele weitere Rohstoffe, die in diese Liste gehören würden.

Hast du dein Badezimmer schon einmal auf bedenkliche Stoffe untersucht?

Meisten wissen wir nicht was in den Produkten drinnen steckt – deshalb ist es besonders wichtig, sich einmal dafür Zeit zu nehmen und alles mit eigenen Augen zu überprüfen.
Verlass dich nicht auf “einen guten” Namen oder ein “grünes Logo”. Beides kann man kaufen.

Das war vor über 10 Jahren der Grund, warum wir begonnen haben uns mit Kosmetik zu beschäftigen.

Daraus entstand dann Sevie natural skincare – denn alle diese aufgeführten Stoffe – wirst du niemals, niemals, niemals in unserer Kosmetik finden!
Wir arbeiten lieber mit lebendiger Pflanzenkraft,
mit biologischen Lebensmitteln und pflanzlichen Duftstoffen.

Wenn du eine Frage zu einen Inhaltsstoff hast, schreib uns gleich anschließend einen Kommentar, wir werden ihn schnellstmöglich beantworten!

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